nadelundfaden

Handarbeitsblog

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noch mehr Nadelkissen

30. März 2014 · Keine Kommentare

eine Eule:

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und ein Hundekopf

genaeht1405abeide sind auf etsy zu haben.

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fast zu schade für Socken – frisch vom Spinnrad

23. März 2014 · 2 Kommentare

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Ich hab mir vorgenommen, Wolle für richtig warme, aber trotzdem dünne Socken zu spinnen.

Meine Recherchen im Netz haben ergeben, dass gute Sockenwolle ein paar Komponenten haben sollte: Sie sollte dreifädig sein.
Sie sollte Mohair für die Stabilität enthalten.

Mein Plan:
Hundewolle soll wohl viel viel wärmer sein als Schafwolle. Also habe ich zu 70% BFL 30 % Hundewolle dazukardiert. Die Mischung habe ich dreimal durch die Kardiermaschine gedreht, damit die Hundewolle gut mit der BFL vermischt ist.

Das waren 60 g vermischte Wolle, die ich in 2 mal 30 g aufgeteilt und hauchfein auf 2 Spulen gesponnen habe.

Jetzt kommt der Mohairanteil. Mohair kratzt mich. Normalerweise. Aber ich habe gute Erfahrungen mit Rowan Kidsilk Haze gemacht, das kratzt mich nicht.

Also habe ich für den Mohairanteil einen 25 g Knäuel Kidsilk Haze als dritten Faden beim Zwirnen dazugenommen.

So habe ich jetzt ein Garn aus BFL, Hund, Mohair und Seide.

Das sieht schon jetzt, noch vor dem Entspannungsbad sooooo schön aus, dass ich nun zweifle, ob ich die 400 m Garn nicht doch lieber in einen Schal verwandeln soll anstatt in Socken.

Na, jetzt wandert der Strang erstmal in ein Wasser- Feinwaschmittelbad. Und solange er einweicht, kann ich entscheiden, ob er Farbe für Socken oder Farbe für einen Loop abbekommen soll.

 

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Felted Tweed Reste – Pulli in Arbeit

15. März 2014 · 5 Kommentare

Ich hatte eine ganze Einkaufstüte voll mit Einzelknäueln und Garnresten von Rowan Felted Tweed, einem meiner absoluten Lieblingsgarne. Was mach ich nur damit? Ich habe mich entschieden, einen Restepulli zu stricken. Einfach nur Streifen. Die Farbe habe ich gewechselt wann immer ich Lust dazu hatte oder wenn das Garn alle war. Spätestens aber nach 6 Runden.

Wenn man nun ständig die Farbe wechselt und von jeder Farbe nur einen Rest oder Einzelknäuel hat, dann hat man zwei Probleme: Erstens gäbe es beim Stricken von Einzelteilen eine gefühlte Million an Fäden zu vernähen. Zweitens müsste ich aufschreiben, in welcher Reihenfolge die Farben kommen und drittens könnte ich so nie einen Knäuel einfach zu Ende stricken bis nichts mehr da ist, weil ich ja sonst nicht weiß, ob das für den zweiten Ärmel noch reicht.

Also habe ich mich entschieden, einen Raglanpulli zu stricken und zwar alles in der Runde. Vorderteil, Ärmel, Rückenteil, Ärmel. Alles am Stück. So kann ich stricken bis die Farbe alle ist und es passt alles zusammen. Gestrickt wird hier dann so als ob es ein FI-Pulli wäre. Mit Nahtzugabe (Neudeutsch: steeks), die dann später per Nähmaschine und Schere aufgeschnitten und wieder zusammengenäht wird.

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So sieht das dann fertig gestrickt aus. Immer rundherum mit steeks dazwischen (in diesem Fall sind die steeks schlicht linke Maschen). Man sieht, dass auf diese Art alle Streifen an Körper und Ärmeln perfekt zusammenpassen.

Ich bitte den Mörteleimer im Hintergrund zu entschuldigen. Das ist mein Hobbyzimmer. Da mache ich auch Skulpturen, nicht nur Nähereien.

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Das zweite Bild zeigt die Trennung von Ärmeln und Körper. Das Ärmelbündchen ist in Hin- und Rückreihen gestrickt. Anschließend geht es mit dem Vorder- und Rückenteil wieder in Runden mit steeks weiter. Bei diesem Pulli sind die Ärmel kürzer als der Pulli. Und man erahnt auch schon, wie viele Fadenenden zu vernähen wären, wenn ich nicht die Nähmaschine benutzen würde.

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Alle diese Fäden müssen nämlich jetzt nicht vernäht werden. Der Farbwechsel ist immer im steek. Da wird jetzt links und rechts davon eine Nähmaschinennaht gesetzt und dann wird das ganze Gewurstel weggeschnitten. Damit ist NICHTS zu vernähen!

Der Pulli ist in der Zwischenzeit bereits zusammengenäht und passt hervorragend. Jetzt muss ich noch den Halsausschnitt mit einem Bündchen versehen.

Ich schwanke noch zwischen einem rechts-links-Bündchen und einem I-Cord-Bündchen.

 

 

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gesponnen – spun

15. März 2014 · Keine Kommentare

Ich hatte viele Merino-Kleinstmengen in unterschiedlichen Farben im Stash. Einen Teil davon habe ich nun zusammenkardiert und zu diesem Farbverlaufsgarn versponnen:

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Das soll entweder ein Dreieckstuch oder ein Loop werden. Vorher muss ich es aber noch waschen. Ich denke, das wird dann so in etwa Sockenwollstärke haben.

I’v carded some coloured merino together and spun this yarn. It is not washed yet. I’m planning a loop or a shawl for it.

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noch ein Doppelshirt – another doubled t-shirt

22. Februar 2014 · 2 Kommentare

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Diesmal hab ich mich für Kästchen entschieden. Die Kästchen werden mit schwarzer Stoffmalfarbe auf den oberen Stoff aufgemalt. Dann von Hand umstickt und 2 mm innerhalb der Sticklinie ausgeschnitten.

This time I painted some simple boxes to the outside fabric. Then the boxes are outlined by hand sewing. Afterwards the outside fabric is cut away 2 mm from the sewing line.

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Die Kästchen hab ich nicht ganz ausgemalt. Wird ja eh weggeschnitten. Das wär Farbverschwendung.

Die Nähmaschinenlinien tackern nur die beiden Stofflagen zusammen. Sie werden später wieder entfernt.

I didn’t paint the whole box because the inside is cut away later. Don’t waste paint.

The machine sewed lines are just there for sticking the two layers together. They will be removed when the hand stitching is finished.

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Das ist die Farbe, die ich verwendet habe.

This is the colour I used.

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Und hier das fertige Shirt.

Finished.

 

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Lust auf Kleinkram – small things

2. Februar 2014 · 1 Kommentar

Zur Zeit hats mich gepackt – ich produziere Mini-Teile. Nadelkissen und Ziernadeln für Nadelkissen. Das macht soooo Spaß, ich kann gar nicht mehr aufhören. Und weil ich unmöglich zig Nadelkissen brauche, hab ich sie in den Shop gestellt.

Aber so eins mit Saugnapf, das werde ich behalten. So zum an die Nähmaschine “kleben”.

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Und dieses Mini-Teil finde ich auch hübsch (ja, ich weiß, Eigenlob stinkt – aber ich mag es wirklich.)

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Das Blaue ist nur 4 x 4 cm groß.

 

At the moment I love to sew pincushions. And I make these tiny pin toppers, they are such a fun to make.

And, because I really don’t need dozens of pincushions for myself, they are for purchase.

But, I really want to make such a vacuum cup pincushion for my sewing machine, too.

The second pincushion is a bottle cup cushion, very small.

→ 1 KommentarTags: nähen · Stickerei - embroidery

Nadelkissen Eule – owl pincushion

25. Januar 2014 · 1 Kommentar

Obwohl ich schon gefühlte tausend Jahre handarbeite, besitze ich kein Nadelkissen. Also habe ich beschlossen, mir eins zu nähen. Und weil ich ja immer erstmal verschiedene Sachen ausprobiere, wenn ich was Neues mache, ist das hier das Nadelkissen Nr. 1 und wandert in den Shop. Erstens mache ich so Mini-Fuzzel-Sachen sehr gerne, das macht mir Spaß. Und außerdem hab ich mir eine kleine weiße Katze gefilzt. Mit Haaren von meinen beiden Schmusebacken als oberste Schicht. Und die kommt auf eines der nächsten Nadelkissen und wohnt dann in meinem Hobbyzimmer.

Zu zeigen habe ich aber bis jetzt erstmal das Eulenkissen:

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The first of some pincushions I’m sewing and felting. This one is for my shop as I made the beginning of a second one with a little cat on top.

I love to make such cute little things from time to time.

→ 1 KommentarTags: filzen · nähen · Stickerei - embroidery

Wurzelspitzenresektion

25. Januar 2014 · Keine Kommentare

Ich hab sie hinter mir. Jetzt hab ich zwar noch ein etwas schiefes Gesicht, weil die linke Backe dicker ist als die rechte. Aber die üble Angst vor der OP ist vorbei. Die Angst hat mich mehrere unruhige Nächte gekostet. Ich hatte so eine OP nämlich früher schon mal. Vor ca. 10 Jahren. Und das war der Horror. Ich habe ja schon Angst vor dem normalen Zahnarzt. Und dann Kieferchirurg – *stöhn*.

Vor 10 Jahren habe ich eine örtliche Betäubung bekommen, die 5mal nachgespritzt werden musste, weil sie nicht richtig gewirkt hat. Und dann kam der Zahnarzt mit Bohrer und Minikreissäge um den Kieferknochen aufzusägen, damit er an die vereiterte Zahnwurzel rankam. Und ich hab alles mitbekommen. Ein Alptraum.

Diesmal war alles ganz easy. Ich habe mich für eine Beruhigung-/Betäubungsspritze entschieden. Ich bekam zuerst die Betäubung am Zahn, dann einen Zugang am Arm. Eine Spritze in den Arm und dann weiß ich nichts mehr.

Mein GöGa hat mich heimgebracht, ich bin nur noch ins Bett und hab bis zum Abend geschlafen. Das Betäubungszeug wirkt offenbar noch ziemlich lange nach. Gut, eigentlich hätte ich da ja gleich kühlen sollen, aber das hab ich verschlafen. Vielleicht ist deshalb die Backe etwas dick geworden.  Aber kein Vergleich zu früher. Jetzt hab ich auch keine Angst mehr, wenn je irgendwann mal Implantate anstehen sollten in hoffentlich ferner Zukunft.

Ich war 3 Tage krank geschrieben. Da sollte man ja meinen, dass ich da jetzt richtig Zeit gehabt habe für neue Strickereien oder so. Pustekuchen. Ich hab gar nichts gemacht. Kein Haushalt, keine Handarbeiten, nichts. Grade mal, dass ich die letzten Posten in die Finanzamtabrechnung fürs Gewerbe eingetragen habe. Aber selbst dazu musste ich mich zwingen. Irgendwie schafft mich so eine Zahn-OP auch dann, wenn sie unstressig verläuft.

Gestern war ich den ersten Tag wieder bei der Arbeit. Und weil ich die ganze Woche im Haushalt nichts gemacht habe, obwohl ich doch zuhause war, steht dieses Wochenende Hausarbeit an *seufz*.

Ein einziges Kleinteil kann ich mal wieder zeigen. Aber das hatte ich schon vor der Zahn-OP angefangen und nur fertiggestellt. Mach ich im nächsten Beitrag.

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Fotos bei Ravelry – hochkant statt quer

12. Januar 2014 · 1 Kommentar

Vielleicht ist es ja für die eine oder andere hilfreich:

Seit längerem ärgert es mich bei Ravelry, dass meine Fotos quergestellt werden, wenn ich sie hochkant brauche. Obwohl ich das Foto auf meinem Rechner bereits gedreht habe, setzt mir Ravelry das wieder hochkant. Das sieht vor allem dann bescheiden aus, wenn man einen Pulli fotografiert hat und dann statt aufrecht zu stehen liegend in der Luft hängt.

Also hab ich heute mal mit Suchfunktion im Ravelry-Forum nach einer Lösung gesucht.

Und habe einen einfachen Weg gefunden:

Man nehme das Foto und speichere es anstatt als .jpg als .png ab und schon ist es nach dem Upload zu Ravelry so wie es sein soll.

Da ich alle meine Blogfotos als .jpg abspeichere, speicher ich das benötigte Foto einfach zusätzlich als .png auf den Desktop und lösche es wieder weg sobald es hochgeladen ist.

 

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Projektbeutel – project bag

12. Januar 2014 · 1 Kommentar

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Gehäkelt, gestrickt, genäht, bestickt – in dieser Reihenfolge. So ist mein neuer Projektbeutel entstanden.

Ich finde ihn ganz gut gelungen.

Crochet, knit, sewn, embroidered – my new project bag is finished.

→ 1 KommentarTags: häkeln - crochet · nähen · Stickerei - embroidery · stricken