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Handarbeitsblog

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Einträge vom Januar 2014

Nadelkissen Eule – owl pincushion

Januar 25th, 2014 · 1 Kommentar

Obwohl ich schon gefühlte tausend Jahre handarbeite, besitze ich kein Nadelkissen. Also habe ich beschlossen, mir eins zu nähen. Und weil ich ja immer erstmal verschiedene Sachen ausprobiere, wenn ich was Neues mache, ist das hier das Nadelkissen Nr. 1 und wandert in den Shop. Erstens mache ich so Mini-Fuzzel-Sachen sehr gerne, das macht mir Spaß. Und außerdem hab ich mir eine kleine weiße Katze gefilzt. Mit Haaren von meinen beiden Schmusebacken als oberste Schicht. Und die kommt auf eines der nächsten Nadelkissen und wohnt dann in meinem Hobbyzimmer.

Zu zeigen habe ich aber bis jetzt erstmal das Eulenkissen:

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The first of some pincushions I’m sewing and felting. This one is for my shop as I made the beginning of a second one with a little cat on top.

I love to make such cute little things from time to time.

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Tags: filzen · nähen · Stickerei - embroidery

Wurzelspitzenresektion

Januar 25th, 2014 · Keine Kommentare

Ich hab sie hinter mir. Jetzt hab ich zwar noch ein etwas schiefes Gesicht, weil die linke Backe dicker ist als die rechte. Aber die üble Angst vor der OP ist vorbei. Die Angst hat mich mehrere unruhige Nächte gekostet. Ich hatte so eine OP nämlich früher schon mal. Vor ca. 10 Jahren. Und das war der Horror. Ich habe ja schon Angst vor dem normalen Zahnarzt. Und dann Kieferchirurg – *stöhn*.

Vor 10 Jahren habe ich eine örtliche Betäubung bekommen, die 5mal nachgespritzt werden musste, weil sie nicht richtig gewirkt hat. Und dann kam der Zahnarzt mit Bohrer und Minikreissäge um den Kieferknochen aufzusägen, damit er an die vereiterte Zahnwurzel rankam. Und ich hab alles mitbekommen. Ein Alptraum.

Diesmal war alles ganz easy. Ich habe mich für eine Beruhigung-/Betäubungsspritze entschieden. Ich bekam zuerst die Betäubung am Zahn, dann einen Zugang am Arm. Eine Spritze in den Arm und dann weiß ich nichts mehr.

Mein GöGa hat mich heimgebracht, ich bin nur noch ins Bett und hab bis zum Abend geschlafen. Das Betäubungszeug wirkt offenbar noch ziemlich lange nach. Gut, eigentlich hätte ich da ja gleich kühlen sollen, aber das hab ich verschlafen. Vielleicht ist deshalb die Backe etwas dick geworden.  Aber kein Vergleich zu früher. Jetzt hab ich auch keine Angst mehr, wenn je irgendwann mal Implantate anstehen sollten in hoffentlich ferner Zukunft.

Ich war 3 Tage krank geschrieben. Da sollte man ja meinen, dass ich da jetzt richtig Zeit gehabt habe für neue Strickereien oder so. Pustekuchen. Ich hab gar nichts gemacht. Kein Haushalt, keine Handarbeiten, nichts. Grade mal, dass ich die letzten Posten in die Finanzamtabrechnung fürs Gewerbe eingetragen habe. Aber selbst dazu musste ich mich zwingen. Irgendwie schafft mich so eine Zahn-OP auch dann, wenn sie unstressig verläuft.

Gestern war ich den ersten Tag wieder bei der Arbeit. Und weil ich die ganze Woche im Haushalt nichts gemacht habe, obwohl ich doch zuhause war, steht dieses Wochenende Hausarbeit an *seufz*.

Ein einziges Kleinteil kann ich mal wieder zeigen. Aber das hatte ich schon vor der Zahn-OP angefangen und nur fertiggestellt. Mach ich im nächsten Beitrag.

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Tags: Gelaber

Fotos bei Ravelry – hochkant statt quer

Januar 12th, 2014 · 1 Kommentar

Vielleicht ist es ja für die eine oder andere hilfreich:

Seit längerem ärgert es mich bei Ravelry, dass meine Fotos quergestellt werden, wenn ich sie hochkant brauche. Obwohl ich das Foto auf meinem Rechner bereits gedreht habe, setzt mir Ravelry das wieder hochkant. Das sieht vor allem dann bescheiden aus, wenn man einen Pulli fotografiert hat und dann statt aufrecht zu stehen liegend in der Luft hängt.

Also hab ich heute mal mit Suchfunktion im Ravelry-Forum nach einer Lösung gesucht.

Und habe einen einfachen Weg gefunden:

Man nehme das Foto und speichere es anstatt als .jpg als .png ab und schon ist es nach dem Upload zu Ravelry so wie es sein soll.

Da ich alle meine Blogfotos als .jpg abspeichere, speicher ich das benötigte Foto einfach zusätzlich als .png auf den Desktop und lösche es wieder weg sobald es hochgeladen ist.

 

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Tags: Gelaber

Projektbeutel – project bag

Januar 12th, 2014 · 1 Kommentar

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Gehäkelt, gestrickt, genäht, bestickt – in dieser Reihenfolge. So ist mein neuer Projektbeutel entstanden.

Ich finde ihn ganz gut gelungen.

Crochet, knit, sewn, embroidered – my new project bag is finished.

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Tags: häkeln - crochet · nähen · Stickerei - embroidery · stricken

fertig

Januar 7th, 2014 · 2 Kommentare

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Sorry, kein angezogen-Foto. Ich bin schon froh, wenn ich es bei diesen Lichtverhältnissen nach Feierabend einigermaßen farbgetreu und halbwegs scharf fotografiert bekomme.

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Tags: nähen

angefangen

Januar 3rd, 2014 · 2 Kommentare

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Das wird einmal ein Sweatshirt.

Technik:

Vorder- und Rückenteil werden zweimal ausgeschnitten. Einmal aus schwarzem und einmal aus olivgrünem T-Shirtstoff.

Auf den grünen Stoff wird mit Stoffmalfarbe das Muster aufgemalt. Dafür habe ich eine Schablone erstellt und auf das im Internet vielgepriesene „Freezer paper“ aufgemalt und ausgeschnitten. Was ist Freezer paper? Nun, nach allen Nachforschungen ist das ganz schlicht und einfach das Papier, mit dem mein Metzger die Wurst einwickelt. Ich habe also das Wurstpapier abgewischt und verwendet. Funktioniert einwandfrei. Man kann das aufbügeln und wieder abziehen und es ergibt sehr saubere Schablonenprints. Beim Bügeln riecht es noch etwas nach Schinken, aber ich hab mich nicht getraut, das Papier mit Spüli abzuwischen. Da ist nämlich hinten so eine Wachsbeschichtung drauf, die wichtig ist und ich hatte Angst, dass die mit Spüli abgeht. Deshalb hab ich das Papier nur mit einem Microfasertuch abgeputzt.  Die Metzgerwurstpapierschablone kann man mehrfach verwenden.

Für Nachmacher: Das Papier ist nur beschichtet. Wenn dein Metzger Papier hat, das hinten eine Plastikfolie draufhat, dann ist es das falsche Papier. Dann musst du zwischendurch den Metzger wechseln 😉
Ich hab bei Edeka eingekauft, die hatten das richtige Papier.

So, nach ausführlicher Metzgerpapierbeschreibung gehts nun mit der Technik weiter.

Ich habe Vorder- und Rückenteil in schwarz und grün an den Schultern zusammengenäht. Das schwarze Teil habe ich am Halsausschnitt etwas größer geschnitten als das grüne Teil und auch etwas länger gemacht. Dann habe ich Hals und unteren Saum mit der Overlock versäubert. Dafür musste ich leider, leider die linke Nadel entfernen, weil ich einen schmalen Overlocksaum möchte, der nachher sichtbar bleibt. Ich hasse das. Bei meiner uralten Overlock aus den 70er Jahren geht das Nadelwechseln und neu Einfädeln nämlich total schwer und üblicherweise nähe ich vierfädig. Aber was tut man nicht alles….

Die versäuberten Teile habe ich aufeinandergelegt und den Halsausschnitt mit einer Zwillingsnadel umrandet.

Anschließend habe ich die beiden Vorderteile mit Geradstich und höchster Stichlänge zusammengetackert. Das ist der gelbe Faden, der noch teilweise auf dem Foto als Karo zu sehen ist. Das dient nur dazu, dass die beiden Teile zusammenbleiben und wird peu à peu wieder rausgezogen.

Nun werden die gemalten Blumen und Kreise von Hand mit Knopflochstich umrandet und die Innenflächen ausgeschnitten, so dass der schwarze Hintergrundstoff zu sehen ist. Da wo ich Lust habe, stichle ich noch mit einfachem Geradstich (von Hand) um die Kreise herum wie es mir gerade in den Sinn kommt. Im Internet nennt sich das dann Sashiko – Neudeutsch ist nun halt nicht mehr nur englisch, sondern auch noch japanisch. Ihr dürft aber auch gerne einfach nur Vorstich sagen *gg*

 

 

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Tags: nähen